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SPORTABZEICHEN DIGITAL - GEMEINSAM STARK UND DIE ZUKUNFT IM BLICK

UMSETZUNG

Die Umsetzung der digitalen Plattform für das Deutsche Sportabzeichen begann 2022 mit einem partizipativen Entwicklungsprozess. In enger Zusammenarbeit mit dem DOSB, den Landessportbünden (LSB) und weiteren Verbänden wurden zunächst Anforderungsworkshops durchgeführt, um die Bedürfnisse und Anforderungen aller Beteiligten zu erfassen. Der Projektverlauf wurde von externen Dienstleistern unterstützt, die für das Projektmanagement und die technische Entwicklung zuständig waren.

Auf dieser Grundlage startete 2023 die agile Softwareentwicklung der Plattform – ebenfalls in Kooperation mit dem DOSB, den LSB und Verbänden. Ziel war es, eine benutzerfreundliche und zukunftsfähige Lösung zu schaffen, die flexibel weiterentwickelt werden kann.

Im Jahr 2024 ging die Plattform offiziell an den Start. Seitdem werden die Funktionen und Abläufe kontinuierlich verbessert.

Anfang 2025 begann die Arbeit an einem umfassenden Update gemeinsam mit den Landessportbünden. Der erste Teil dieses Updates wurde im Mai erfolgreich veröffentlicht und stellt einen weiteren Meilenstein in der Weiterentwicklung der Plattform dar.

HINTERGRUND

Das Deutsche Sportabzeichen verzeichnete infolge der Corona-Pandemie einen deutlichen Rückgang der Anmeldungen. Gleichzeitig war das veraltete, nicht beim DOSB verortete Verwaltungssystem ineffizient – insbesondere durch den fehlenden digitalen Anschluss zwischen Prüfermodul und Verwaltungsplattform. Das zentrale Nachhaltigkeitsziel war die Förderung von Innovation und Digitalisierung, wodurch auf die Nutzung von Papier verzichtet werden kann. Mit rund 80.000 registrierten Nutzer*innen (Stand im August 2025) hat die neue digitale Plattform das Sportabzeichen moderner und effizienter gemacht.

Zudem nutzen junge Menschen zunehmend digitale Räume, wodurch die analoge, papierbasierte Abwicklung an Attraktivität verlor.

Wirkung
Zeitaufwand
Personalaufwand
Budget

HERAUSFORDERUNGEN

  • Zentralisierung und Vereinheitlichung von Prozessen
  • gestiegene Erwartungshaltung im Projektverlauf
  • Schulung aller Mitarbeiter*innen und Prüfer*innen zur Anwendung der digitalen Plattform
  • Keine vollzählige Teilnahme aller Landessportbünde: 13 LSB partizipieren, während Baden-Württemberg, Bayern und Rheinland-Pfalz eigene IT-Systeme nutzen